Thomas Burgener / 
in den Ständerat

Information

 

Liebe Wählerin,  lieber Wähler

In knapp vier Wochen finden die National- und Ständeratswahlen statt. Mit meiner Kandidatur bewerbe ich mich als Ständerat unseres Kantons. Meine Gründe und meine politische Ausrichtung sind klar:

Mit einem Wähleranteil von weniger als 40 Prozent die CVP Wallis nicht legitimiert, 100% der Ständeratssitze zu besetzen. Der Parteienvielfalt, dem Ideenreichtum und der politischen Kultur muss Rechnung getragen werden.

Mit zwei Vertretern aus verschiedenen Parteien wird es uns besser möglich sein, in Bern parteienübergreifende Koalitionen für die Interessen des Wallis zu schmieden. Dabei ist klar, dass die Positionen der SP den Anliegen der Bergkantone weit näher sind als jene der FDP oder gar der SVP.

Bei der künftigen Zusammensetzung des Parlaments stellt sich folgende Frage: Wird in Zukunft die SP zusammen mit den Grünen und dynamischen Vertretern von Mitteparteien die Politik des Landes prägen? Oder wird die SVP mit Wirtschaftslobbyisten aus CVP und FDP die Politik des Landes bestimmen?

Ich will meine grossen Erfahrungen im Kanton und im Bund sowie mein Netzwerk zugunsten meines Kantons einsetzen. Sie kennen mich.

 

Ich stehe

 — für eine solidarische Schweiz: Jetzt sehen es wirklich alle: Die Welt macht nicht vor unseren Grenzen halt. Helfen wir, Leid in Ländern mit Krieg zu lindern und zeigen wir uns solidarisch mit Flüchtlingen, die unsere Hilfe brauchen. Die Schweizer sind ein spendenfreudiges, grosszügiges Volk und darauf können wir stolz sein. Rassistische Tendenzen in Politik und Gesellschaft sind mit aller Härte zu unterbinden, ohne die Meinungsvielfalt zu beeinträchtigen.

 — für eine Schweiz in Europa: Europa muss sich demokratisch entwickeln, ohne Erreichtes zu verspielen. Abschottung und nationale Eigenbrötlerei sind keine tauglichen Rezepte in einer globalisierten Welt. Die bilateralen Beziehungen mit der EU sind zu stabilisieren und auszubauen. Die Flüchtlingsfrage zeigt erneut, dass nur gemeinsam mit der EU eine koordinierte und effiziente Lösung für globale Probleme gefunden werden kann.

— für sichere Energie und Umweltschutz: Mit einem raschen und geordneten Atomausstieg stärken wir die Wasserkraft und auch die neuen erneuerbaren Energien, für die das Wallis wie kaum eine andere Gegend in der Schweiz geeignet ist.

— für dynamische Berggebiete: Umweltschutz heisst nicht Stillstand, sondern Fortschritt. Unsere Region hat die Attraktivität vermehrt in touristische und wirtschaftliche Anziehungskraft umzumünzen. Wir müssen aufhören, in Bern als Bittsteller aufzutreten. Wir haben viele Trümpfe in der Hand, die wir selbstbewusst ausspielen müssen.

 — für ein Alter mit Würde: Schon als Staatsrat habe ich mich stark für mehr Betten in Pflegeheimen und einen Ausbau der Spitex-Leistungen eingesetzt. Eine Rentenreform mit angemessenem Ausbau der Leistungen für die Rentnerinnen und Rentner steht auf der Traktandenliste. Wer FDP oder SVP wählt wird mit einem Rentenalter 67 „beschenkt“ werden.

Konstruktiv, unkompliziert und im ständigen Dialog mit Ihnen will ich das Wallis in Bern vertreten.

 Sie kennen mich. Vielen Dank  — Thomas

 

 

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