Thomas Burgener / 
in den Ständerat

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Diese Tage beginnt in Visp und Raron das eidg. Schützenfest. Viele Schützinnen und Schützen kommen ins Wallis, frönen ihrem Sport, beleben die lokale(n) Wirtschaft(en). Die Hotels in der Region sind  ausgebucht.

Gute Feste pflegen auch vermeintlich Unwichtiges. Im Oberwallis lebende Asylsuchende erledigen im Schützenareal von Raron den Reinigungsdienst. Wie sie dies etwa auch am Open Air Gampel machen. Dort heissen die Menschen aus Afrika „trash – heroes“, Helden des Abfalls. Am Schützenfest wurde eine Firma angestellt, die sich „dräk-sack“ nennt. Und diese Firma kleidet(e)  die dunkelhäutigen Asylsuchenden mit einem T-shirt ein, das auf dem Buckel die Aufschrift „dräk sack“ trägt. Ich finde das mehr als schockierend. Und habe beim OK-Präsidenten und CVP-Präsidenten Christophe Darbellay interveniert. Innert kurzer Zeit wurde die Putzequipe mit neuen T-shirts ausgestattet. Offenbar sah auch das OK ein, dass derartige rassistische Aktionen fehl am Platz waren. Immerhin.