Thomas Burgener / 
in den Ständerat

Information

Dieses Jahr gibt es im Wallis bei den Nationalratswahlen viele Unbekannte. Und vieles ist möglich. Wer macht den 8. Sitz? Sind es die Radikalen, die schweizweit etwas im Aufwind sind. Gut möglich. Oder macht die SVP – ohne Freysinger – einen zweiten Sitz? Kaum. Weil der Einbruch im Mittelwallis zu gross ist. Und was ist mit der CVP? Holt die ehemalige Mehrheitspartei einen vierten und damit die Hälfte der 8 Walliser Sitze? Mit einem Stimmenanteil um die 35 Prozent nicht möglich. Und: Überholen die Gelben die Schwarzen? Nicht auszuschliessen. Wenn 700 schwarze Wähler aus dem Jahr 2011 dieses Mal gelb wählen wird die amtierende CVPO-Nationalrätin ins Kraut beissen müssen.

Und wie viele Sitze gibt es fürs Oberwallis? Vieles auch hier möglich. Wenn Amherd überlebt und die CSP dank Roberto Schmidt doch einen vierten C-Sitz holt, wären wir schon bei zwei Oberwalliser Sitzen. Und gut möglich, dass aufgrund der SVP-Listen-Konstruktion der einzige SVP-Sitz ins Oberwallis wandert. Zu Franz Ruppen oder dem auch im Bezirk Leuk starken Briger Stadt- und Grossrat Patrick Hildbrand. Und auf der kantonalen SP-Liste hat Fraktionschef German Eyer gute Chancen, hinter Mathias Reynard den zweiten Platz zu machen. Und wäre gewählt, wenn die Linke ihren beiden Sitze behält. 1+1+1+1 = 4. Oder doch nur drei? German Eyer, Roberto Schmidt und Patrick Hildbrand?

Der Kaffeesatz ist – ich gebe es zu – noch etwas stark gepresst. Schwer, heute schon darin etwas Genaues zu lesen.